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Maputo - Nur neun Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe in Mosambik droht über 150.000 Menschen im Norden des Landes neue Hochwasser-Gefahr. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, haben starke Regenfälle in Sambia den Sambesi so anschwellen lassen, dass die Schleusen des Kariba-Damms geöffnet werden mussten. Der Kariba-Damm liegt an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Der Sambesi fließt von dort aus nach Mosambik, wo er in den Indischen Ozean mündet. Das mögliche Hochwasser in Mosambik gefährdet nach Angaben der Behörden drei Bezirke entlang des Sambesi mit einer landwirtschaftlich genutzten Gesamtfläche von 84.000 Hektar. Am größten sei die Bedrohung für das Mündungsgebiet des Sambesi, in dem 95.000 Menschen leben. Die Bevölkerung in den gefährdeten Bezirken wurde aufgefordert, sich in sichere Gebiete zurückzuziehen. Durch die Jahrhundertflut im Februar und März waren schwere Schäden entstanden. Mosambik wurde in seiner wirtschaftlichen Entwicklung um Jahre zurückgeworfen. (APA/dpa)