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Regelmäßige Bewegung fördert das psychische wie körperliche Wohlbefinden beträchtlich. Das bestätigte die Gesundheitsforschung in den letzten Jahren immer wieder. Untersuchungen des Mediziners J.A. Blumenthal ergaben nun, dass Sport nicht nur gesund, sondern eine Medizin ist, die bei ernsten depressiven Verstimmungen im direkten Vergleich mit Psychofarmaka effizienter wirkt. "Körperliche Aktivität muss als eine effektive und robuste Therapie für depressive PatientInnen verstanden werden," heißt es im Untersuchungsbericht im Fachblatt "Psychosomatic Medicine". Blumenthals Untersuchungen ergaben, dass Sport besser als das Antidepressivum Sertralin wirkt, da die Sport treibenden PatientInnen vor depressiven Rückschlägen geschützt sind. Nur 8 Prozent der dreimal in der Woche Sport treibenden PatientInnen wurden innerhalb einer Dauer von 10 Monaten wieder depressiv. Bei medikamentös (Zoloft) behandelten PatientInnen betrug die Rückschlagsquote 40 Prozent. (pd)