Luxemburg/Brüssel - Mit einer saisonbereinigten Arbeitslosenrate von 3,2 Prozent schnitt Österreich im November 2000 nach Luxemburg (2,1 Prozent)und den Niederlanden (2,8 Prozent im Oktober) im EU-Vergleich am besten ab. In Spanien lag die Arbeitslosenrate mit 13,6 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung am höchsten, wie aus dem monatlichen Überblick des Statistischen Amtes der EU, Eurostat, vom Mittwoch weiter hervorgeht. Österreich wies zugleich eine der niedrigsten Erwerbslosenquoten bei Jugendlichen unter 25 Jahren auf. In der Eurozone verharrte die Arbeitslosenrate im November unverändert bei 8,8 Prozent gegenüber dem Vormonat Oktober. Damit waren nach Schätzungen von Eurostat rund 11,5 Millionen Menschen ohne Arbeit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel die Quote jedoch in den elf Ländern des Währungsblocks (November 1999: 9,6 Prozent). Allgemeiner Rückgang In den fünfzehn EU-Ländern ging die Arbeitslosenquote von 8,2 Prozent im Oktober auf 8,1 Prozent im November leicht zurück, was rund 14 Millionen Erwerbslosen entspricht. Im November 1999 hatte sie noch 8,9 Prozent ausgemacht. Die markantesten Rückgänge im Verlauf der vergangenen zwölf Monate konnten Irland, Frankreich und Schweden verzeichnen. Während die Arbeitslosenquote für die unter 25-jährigen in der Eurozone hohe 16,9 Prozent betrug und EU-weit bei 16 Prozent lag, rangierte sie in Österreich, den Niederlanden, Irland und Luxemburg bei weniger als 6 Prozent. Demgegenüber waren mehr als 30 Prozent in Italien (im Juli) und 25 Prozent in Spanien auf Stellensuche. In den USA lag die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum bei 4 Prozent, in Japan bei 4,7 Prozent. Frauen waren wiederum in der Regel häufiger betroffen als Männer: In Österreich lag die saisonbereinigte Arbeitslosenrate im November bei 2,7 Prozent, bei Frauen bei 3,9 Prozent. (APA)