Nach Hochrechnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden psychische Störungen – vor allem Depressionen – in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Im Jahr 2020 werden Depressionen weltweit den zweiten Platz unter den kostenintensivsten und am stärksten belastenden Krankheitsformen einnehmen, so die Prognose. Frauen weisen beinahe durchwegs höhere Raten an psychischen Störungen auf als Männer. Männer erkranken jedoch häufiger an Alkohol- und Drogensucht.Grenze „Wer bis zum Alter von 30 Jahren keine psychische Störung entwickelt hat, hat die kritische Phase so gut wie überstanden“, tröstet das Magazin für Leib und Seele „Psychologie Heute“. Denn Angst-, Drogen- und Alkoholstörungen treten in 80 Prozent der Fälle zum ersten Mal vor dem 30. Lebensjahr auf. Depressionen hingegen beginnen vergleichsweise spät. Die Hälfte der Betroffenen ist bei Ausbruch der ersten Depression älter als 30. (pd)