Moskau/Baku - Nach der vom Ausland als undemokratisch kritisierten Parlamentswahl in Aserbaidschan vom vergangenen November haben am Sonntag Nachwahlen in elf Wahlkreisen stattgefunden. Die staatliche Kommission hat in diesen Wahlkreisen das Ergebnis annulliert, nachdem Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hier besonders schwere Verstöße festgestellt hatten. Die internationalen Beobachter hatten der Regierungspartei Neues Aserbaidschan von Staatspräsident Geidar Alijew vorgeworfen, die Abstimmung massiv zu ihren Gunsten verfälscht zu haben. Die Partei hatte die Wahl vom 5. November 2000 angeblich mit mehr als 62 Prozent der Stimmen gewonnen. Die meisten Oppositionsparteien verfehlten den Einzug in das Parlament in Baku. (APA/dpa