Euro-Zahlscheine sind zwar bereits seit Anfang 1999 erhältlich, aber ab 1. Jänner 2002 dürfen Überweisungen ausschließlich in Euro erfolgen. Besonders bei Ratenzahlungen, Mieten und Ähnlichem werden oftmals Zahlscheine für einen längeren Zeitraum im Voraus verschickt. Deshalb ist darauf zu achten, dass die Belege ab Jänner 2002 in Euro ausgestellt sind. Wer dennoch in Schilling überweist, bezahlt zu viel. Denn die Abbuchung der Summe erfolgt auch in Euro, wenn die Währungsangabe EUR (Euro) in ATS (Schilling) geändert wurde. Wer also beispielsweise mit einem Schilling-Zahlschein am 2. Jänner 2002 seine Miete von 7000 Schilling bezahlt, überweist 7000 Euro (96.322 S). Schecks können weiter verwendet werden, doch auch hier wird ausnahmslos als Währungsbezeichnung EUR für den Euro akzeptiert. Wer hier S oder öS einsetzt, läuft wieder Gefahr, zu viel zu bezahlen.

Für Geschäftsleute wichtig: Mit 31. 12. 2001 endet die Garantie der Banken, pro Scheck zumindest 2500 Schilling einzulösen, wenn bei Bezahlung eine Scheckkarte vorgewiesen werden kann. Ist das Konto nicht gedeckt, gibt es dann keinen Groschen mehr, was die Akzeptanz der Schecks weiter verringern wird. (mimo/DER STANDARD, Printausgabe 8.1.2000)