Wladikawkas - In einer blutigen Angriffsserie haben tschetschenische Rebellen mindestens 19 russische Soldaten getötet. Wie am Dienstag mitgeteilt wurde, erlitten bei den Angriffen in den vergangenen 24 Stunden zudem 49 russische Soldaten Verletzungen. Die Separatisten hätten allein 25 Übergriffe auf russische Kontrollposten verübt, sagte ein Sprecher der prorussischen Verwaltung in Gudermes. In der Nähe der Stadt Argun wurde am Montag den Angaben zufolge ein russischer Truppenkonvoi attackiert, in Grosny geriet ein Polizeikonvoi unter Beschuss. Im ersten Tschetschenienkrieg von 1994 bis 1996 hatten die tschetschenischen Separatisten die russischen Streitkräfte vertrieben und eine faktische Unabhängigkeit erreicht. Nach einer Reihe von Sprengstoffanschlägen in Russland, die Moskau den Rebellen zuschrieb, rückten die Streitkräfte im September 1999 wieder in die Kaukasusrepublik ein. (APA/AP)