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ORF 1 mutiert während der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Anton (28. Jänner bis 10. Februar) zum WM-Kanal. Insgesamt 70 Stunden wird der ORF live vom wichtigsten Sportereignis des Jahres berichten. Das Ziel des Host-Broadcasters ist dabei klar definiert. "Wir wollen, dass es für die TV-Zuschauer die schönste Ski-WM wird, die es je gegeben hat", erklärte ORF-Sportchef Elmar Oberhauser. Gesamtbudget von 120 Millionen Schilling Für diese Mission hat der ORF weder Kosten noch Mühen gescheut. Das Gesamtbudget beträgt 120 Millionen Schilling, 20 Mio. davon verschlingen alleine die Lizenzgebühren des Internationalen Ski-Verbandes (FIS). Die Vorbereitungsarbeiten sind bereits seit Monaten in Gange. "Es ist die am besten vorbereitete WM-Veranstaltung, die der ORF je gemacht hat. Wir werden mit rund 400 Mitarbeitern in St. Anton vertreten sein", verkündete Oberhauser stolz. "Ich hoffe, dass wir so wie bei der Nordischen WM 1999 in Raumsau wieder von FIS-Präsident Gian-Franco Kasper eine Goldmedaille für unsere Berichterstattung bekommen." "Schmankerln" Mit bis 37 Kameras (Abfahrt der Herren) wird der ORF die WM-Rennen übertragen, wobei zwei technische "Schmankerln" besonders hervorzuheben sind: Das Analyse-System "InMotion", das interessante Vergleichsstudien zweier Läufer ermöglichen wird, und in Torstangen eingebaute Kameras. "Die Zuschauer können damit sozusagen das Geschehen aus der Sicht einer Torstange mitverfolgen", verspricht Oberhauser einzigartige Perspektiven. Außerdem wurden insgesamt 170 km Übertragungsleitungen vom ORF auf den WM-Hängen, großteils unterirdisch in Rohren vom Start bis ins Ziel, verlegt, um den Fernsehzuschauern in aller Welt perfekte Bilder zu liefern. Zum Live-Programm gehören neben den Rennen, die Trainings, das tägliche WM-Studio sowie das Rahmenprogramm mit Eröffnungsfeier, Siegerehrungen und Startnummernauslosungen. Aber nicht nur die Faszination des Skisports, sondern auch die Schönheit der Tiroler Arlberg-Gemeinde St. Anton wird der ORF mit größtem personellen und technischen Aufwand ins Bild rücken. (APA)