Belgrad - Belgrad will rund 23.000 Kriegsdienstverweigerer per Gesetz amnestieren. Der jugoslawische Justizminister Momcilo Grubac erklärte am Donnerstag, die meisten Betroffenen würden derzeit im Ausland leben. Gegen die überwiegende Zahl von ihnen sind Prozesse im Gang, andere wurden bereits verurteilt. Gleichzeitig stellte Grubac fest, dass es für "terroristische Akte" gegen die Armee keine Begnadigung geben werde. Diese wurden in den vergangenen Jahren vor allem Kosovo-Albanern zugeschrieben. (APA)