Washington/USA - Die Regierung von US-Präsident Bill Clinton hat kurz vor Ende ihrer Amtszeit noch einmal die Richtlinien für den Export von Computern gelockert. Es ist bereits das sechste Mal seit 1993. Dem Kongress schlägt sie vor, die bisherigen Beschränkungen, die technische Werte wie Rechenoperationen pro Sekunde zur Grundlage haben, völlig aufzuheben. Es sei schließlich die auf Computern eingesetzte Software, die zur Gefahr für die USA werden könne, erklärte der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Rudy deLeon. Von den neuen Regelungen profitieren könnten vor allem die Exporte in Entwicklungsländer in Afrika und Südostasien. Bei Exporten in diese Länder ist nun keine Genehmigung der Regierung mehr notwendig. Erleichterung gibt es auch für Staaten wie Indien, Pakistan, China, Vietnam und die Länder der früheren Sowjetunion. Führende Vertreter der IT-Industrie in den USA wie IBM-Chef Lou Gerstner begrüßten die Entscheidung der Regierung. (APA/AP)