Wien - Verteidigungsminister Herbert Scheibner plädierte für eine "sachlich fundierte, möglichst objektive" Diskussion über die Sicherheitspolitik. Er ist "enttäuscht" darüber, wie derzeit in der Öffentlichkeit debattiert wird. Die "verschiedenen politischen Exponenten" sollten sich "nicht in ideologischen Gräben einzementieren", sagte Scheibner. Die Sicherheitspolitik sollte auch nicht als Wahlkampfthema verwendet werden, dies könnte die von ihm gewünschte breite Mehrheit verhindern, sagte Scheibner. In der Sicherheitspolitik müsse mit der Sicherheitsdoktrin ein "festes Fundament für die Zukunft" geschaffen werden. Da sei kein Platz für "ideologische Scheuklappen". (APA)