Wien - Die am Mittwoch beschlossene Förderkürzung hat dem Preis für Öl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) vorerst nicht steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) OPEC-Öl habe am Mittwoch 23,66 Dollar (25,2 Euro/346,50 S) nach 24,59 Dollar am Dienstag gekostet, berichtete das OPEC-Sekretariat am Donnerstag in Wien. Die Ölminister der elf OPEC-Staaten hatten am Sitz des Kartells in Wien beschlossen, ab 1. Februar die tägliche Ölförderung um 1,5 Mill. Barrel oder rund fünf Prozent zu drosseln. OPEC-Generalsekretär Ali Rodriguez hatte allerdings betont, weitere Förderkürzungen seien denkbar, falls der Ölpreis unter dem von der OPEC angestrebten Mindestbetrag von 22 Dollar fallen sollte. Die OPEC-Staaten, die rund ein Drittel des weltweiten Ölbedarfes abdecken, hatten im Vorjahr die Ölförderung um insgesamt 3,7 Mill. Barrel angehoben, nachdem der Ölpreis auf mehr als 30 Dollar gestiegen war. Im Dezember war der Preis dann wegen eines Angebotsüberhanges auf zeitweise weniger als 22 Dollar abgestürzt. (APA/dpa)