Eine militante Palästinensergruppe mit der Bezeichnung "Al-Aksa-Märtyrerbrigaden" hat sich am Donnerstag zu dem Mord am Direktor des palästinensischen Rundfunks und Fernsehens, Hisham Mekki, bekannt. In einer Erklärung der "Antikorruptions-Einheit" der Gruppe hieß es, "wir haben das Urteil des Volkes gefällt und Hisham Mekki hingerichtet, der korrupt war, Geld stahl und dem Sex verfallen war". Der 54-Jährige war am Mittwoch in Gaza ermordet worden. Die Täter ergriffen anschließend die Flucht. Die palästinensische Führung machte "Kollaborateure" Israels für die Tat verantwortlich. Seit dem Beginn des neuen Volksaufstands in den Palästinensergebieten am 28. September hatte die Gruppe "Märtyrerbrigaden Al Aksa" die Verantwortung für mehrere Anschläge übernommen. (APA)