Freising - Die von einem BSE-Fall betroffene Rinderherde im bayerischen Landkreis Freising soll für die Wissenschaft am Leben bleiben. Der Landwirt stimmte nach Angaben des Freisinger Landratsamtes vom Donnerstag dem Vorhaben zu, die 80 Tiere an die Forschung abzugeben. Nach Angaben des bayerischen Wissenschaftsministeriums müssen jetzt die Wissenschafter entscheiden, ob diese Lösung sinnvoll ist. Mutter und Geschwister der BSE-Kuh werden untersucht Bayerns Wissenschaftsminister Hans Zehetmair (CSU) sagte, er sei daran "hoch interessiert", die Herde für Forschungszwecke zu beobachten. Von dem toten BSE-Rind seien noch die Mutterkuh, zwei Geschwister-Rinder und ein weibliches Kalb am Leben. Er habe den Wissenschaftlern freie Hand gegeben, über den Sinn und die Zweckmäßigkeit einer wissenschaftlichen Quarantäne für die Herde zu befinden. Eine Entscheidung soll nächste Woche verkündet werden. (APA/dpa)