Einen teuren "Spass" hat sich ein Klagenfurter Informatikstudent erlaubt: Er kündigte in einem e-Mail einen Raubüberfall auf einen Elektrogroßmarkt in der Landeshauptstadt an. Der Student wurde von der Polizei ausgeforscht. Am 13. Jänner war der Großmarkt von einem Unbekannten via e-Mail verständigt worden, am selben Tag werde es einen Raubüberfall geben. Das Geschäft wurde deshalb von Kriminalisten und Beamten des Mobilen Einsatzkommandos aufwändig observiert. Aber der Überfall fand nicht statt. Auf Grund des Verdachtes des verbrecherischen Komplotts wurden Internet-Recherchen zur Ausforschung des Absenders des e-Mails angestellt. Der Student gab an, er habe sich einen Scherz erlaubt, weil er im Zuge des Kaufs eines Videorecorders über die Firma geärgert habe. Der Student muss jetzt mit einer Anzeige wegen des Verdachts der Vertäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und dem Ersatz der Kosten für den Polizeieinsatz rechnen. (APA)