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Berlin - Nach dem bekannt gewordenen Missbrauch von Medikamenten bei der Schweinemast hat der Parlamentarische Staatssekretär im deutschen Agrarministerium, Gerald Thalheim, ein härteres Durchgreifen angekündigt. "Hier müssen wir einen Riegel vorschieben", sagte Thalheim am Montag im InfoRadio Berlin-Brandenburg. Landwirte spritzen selbst Auf Grund des hohen Preisdrucks bei der Erzeugung sei es zu Vorfällen gekommen, dass "nicht der Tierarzt die Spritze in die Hand genommen hat, sondern der Landwirt selbst". Allerdings sei es falsch von dem am Wochenende bekannt gewordenen Fall in Bayern und Österreich auf das Ganze zu schließen. Vor dem Hintergrund fehlerhafter BSE-Tests sagte der Parlamentarische Staatssekretär: "Bei zehntausenden Tests müssen wir wie in allen Bereichen des Lebens damit rechnen, dass an einer Stelle auch mal ein Fehler passiert". (APA/dpa)