Ternitz/Wien - Für den börsenotierten Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBOE) war 2000 ein Jahr der Rekorde. Nach vorläufigen Zahlen legte der Gewinn vor Steuern von 2,1 auf 23,5 Mill. Euro (323,4 Mill. S) zu. Der Umsatz konnte nach dem Krisenjahr 1999 von 81,2 auf 169,0 Mill. Euro mehr als verdoppelt werden, gab der niederösterreichische Konzern am Montag bekannt. "Wir haben in jedem Quartal einen neuen Rekord eingefahren", zieht SBOE-Chef Gerd Gregor zufrieden Bilanz. Das vierte Quartal 2000 sei mit einem Vorsteuergewinn von 7,4 Mill. Euro das bisher profitabelste in der Firmengeschichte gewesen. Der Netto-Umsatz habe im letzten Vierteljahr (Oktober bis Dezember) fast 51,8 Mill. Euro erreicht, das entspreche einem Zuwachs um 18 Prozent gegenüber dem vorherigen Rekordwert von 43,9 Mill. Euro im dritten Quartal und einer Steigerung um 126 Prozent auf Jahresbasis. Rekordauftragsstand Für 2001 ist Gregor optimistisch, den Wachstumskurs fortsetzen zu können. Der SBOE-Konzern könne auf einen Rekordauftragsstand von 73,1 Mill. Euro zurückgreifen. Außerdem werde im heurigen Jahr um 19 Prozent mehr in Exploration und Produktion (E&P) investiert werden, beruft sich Gregor auf Erwartungen in der Ölbranche. SBOE notiert an der paneuropäischen Wachstumsbörse Easdaq in Brüssel. Seinen Firmensitz hat das niederösterreichische Unternehmen in Ternitz. (APA)