New York - "Save the Last Dance", eine Teenie-Romanze aus der Chicagoer Clubszene mit dem Jungtalent Julia Stiles ("Ten Things I Hate about You") in der Hauptrolle, spielte an ihrem zweiten Wochenende in den Kinos 16 Millionen (230 Mill. S) Dollar ein, womit sie Tom Hanks und "Verschollen" (umgerechnet 160 Mill. S) erneut mit Respektabstand auf Platz zwei verwies. "Traffic", das Drama über den Drogenkrieg in Nordamerika mit Michael Douglas, Katherine Zeta Jones und Benicio Del Toro hielt sich nach den vorläufigen Ergebnissen der Box Offices mit 120 Mill. S am Wochenende auf Platz drei. Die britische Gangsterkomödie "Snatch" von Guy Ritchie, Madonnas neuem Ehemann, startete bereits an ihrem Premierenwochenende in den Kinos auf Platz vier, der pychologische Thriller "The Pledge" mit Jack Nicholson als pensioniertem Polizisten auf Jagd nach einem Kindesmörder kam auf Platz zehn. Intersssant könnten die Auswirkungen der Golden Globes werden. Tom Hanks wurde dort nur auf den ersten Blick überraschend mit dem Schauspielerpreis ausgezeichnet - Vermutet wird, dass der Film für den Oscar aufgebaut werden soll -, während "Traffic" trotz zweier Preise (Drehbuch, Nebendarsteller Del Toro) unter dem Tenor der Filmkritik blieb. Über alle Erwartungen stark hält sich weiterhin Ang Lees ebenfalls zweimal prämierter "Tiger & Drache": Platz sieben der Charts - eine absolute Rarität bei einen fremdsprachigen Film. (APA/dpa)