Wien - Um sich unter Österreichs Top-Sehenswürdigkeiten zu platzieren, müssen Fremdenverkehrsattraktionen schon ordentliche Besucherzahlen aufweisen. Im Wettbewerb um die Gunst der Besucher schlägt das Wiener Schloss Schönbrunn alle Rekorde: Nahezu 1,5 Millionen Besucher wandelten im Jahr 1999 durch die Schauräume der einstigen Kaiserresidenz. Kaum weniger Schaulustige - insgesamt fast 1,4 Millionen - zog es laut einer Statistik der Österreich-Werbung aus dem Jahr 1999 in den nahe gelegenen Tiergarten. Eine Spitze der touristischen Attraktionen liegen aber auch in den Alpen: Etwa eine Million Besucher waren auf der Großglockner-Hochalpenstraße unterwegs und bewunderten den höchsten Gipfel der heimischen Bergwelt. Ebenso beliebtes Ziel für an die 875.000 Touristen war die Festung Hohensalzburg. Fünfter Platz: Riesenrad Der fünfte Rang gehört wieder der Bundeshauptstadt: 762.000 Menschen ließen es sich bei einem Bummel durch den Prater nicht entgehen, eine Runde mit dem Riesenrad zu drehen. Nur knapp dahinter folgt mit etwa 750.000 Besuchern die Basilika in Mariazell in der Steiermark. Ebenfalls mehr als 617.000 Besucher zogen die Swarowski-Kristallwelten in Wattens in ihren Bann. Unter den heimischen Top Ten konnten sich auch drei touristische Attraktionen aus Oberösterreich platzieren: Das Freizeitzentrum Bad Schallerbach, die Pöstlingbergbahn in Linz und die Schifffahrtslinien auf dem Wolfgangsee konnten jeweils rund eine halbe Million Ausflügler anlocken. (APA)