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Wien - Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) kritisiert die jüngste Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo), in der behauptet wird, der Öffentliche Dienst hätte die kürzeste Arbeitszeit und würde dauernd zusätzliche Arbeitsplätze kreieren. Inwieweit die Arbeitsplätze im Öffentlichen Sektor (einschließlich WIFO) vermehrt worden seien, sei der GÖD nicht bekannt. Dass in der öffentlichen Verwaltung in den letzten Jahren viele tausende Arbeitsplätze eingespart worden seien, sollte aber allgemein bekannt sein, so die GÖD in einer Aussendung. Die behauptete Verdoppelung der Arbeitsplätze seit 1964 könne mit einem Blick auf die Stellenpläne in den jeweiligen Jahresbudgets leicht widerlegt werden. Die wissenschaftliche "Qualität" der Studie werde auch dadurch offenkundig, dass der Öffentliche Dienst mit dem Öffentlichem Sektor vermischt werde. Und offenbar sei nur die Kopfzahl, nicht aber die Vollbeschäftigungsäquivalente der Arbeitnehmer gerechnet worden - die Teilbeschäftigung habe zuletzt auch im Öffentlichen Dienst stark zugenommen. (APA)