Prag/Wien - In der mehrheitlich der Erste Bank gehörenden tschechischen Großsparkasse Ceska Sporitelna (CS), Prag, regiert der Sparstift. Bis Ende 2002 werden 4.000 der heuer noch mehr als 14.000 Mitarbeiter abgebaut. Dies kündigten CS-Chef Jack Stack und sein "Transformationsmanager" Peter Hlavacek AFP zufolge am heutigen Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Prag an. Nach Angaben der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, Wien, ist der Personalabbau Teil eines schon unter der früheren Bankführung vor vier Jahren begonnenen Restrukturierungsplans. Bis Ende 2001 werde die Mitarbeiterzahl in der Sporitelna auf rund 12.000 sinken, bis Ende 2002 dann auf 10.000. Gespart werde im Verwaltungsapparat und über die Konzentration der Abwicklung (Back Office). Investitionsprogramm läuft Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen zahlte für die im Sommer 2000 erworbene Mehrheit von rund 52 Prozent am zweitgrößten Geldinstitut Tschechiens mehr als 7,3 Mrd. S (531 Mill. Euro). Für Modernisierungen in Filialen, Ausbildung und vor allem neue Technologien fallen in der Sporitelna Investitionen von knapp 13 Mrd. Kronen (372 Mill. Euro/5,12 Mrd. S) an. Rund 4 Mrd. S wurden bereits aufgewendet, weitere 8 Mrd. Kronen stehen in den nächsten Jahren an. (APA)