Mattel macht junge Mädchen glücklich Bald könnte es soweit sein, daß die sechsjährige Tochter im Kinderzimmer einen schnelleren Rechner stehen hat als der Vater im Büro: Mattel, der weltgrößte Spielzeughersteller, will in Kürze PCs für Kinder anbieten. Das Unternehmen schloß gestern einen entsprechenden Lizenzvertrag mit Patriot Computers ab. Die Rechner für Mädchen sollen mit Themen des erfolgreichsten Mattel-Produkts gestaltet werden: den allseits bekannten Barbie-Puppen. Mattel ist seit längerem bereits sehr erfolgreich im Verkauf von Barbie-Software wie "Barbie Riding Club" und "Barbie Cool Looks Fashion". Als bisher einzigem Software-Anbieter ist es Mattel damit gelungen, das problematische Marktsegment der Computerspiele für Mädchen zu erschließen. Die Verkäufe der Puppen selbst gehen zurück. Die silberfarbenen Barbie-Computer sollen mit rosa und lila Blumenornamenten verziert sein. Sie werden mit einem 15-Zoll-Monitor, Lautsprechern und einem 56K-Modem sowie verschiedenen Accessoires wie einer Barbie-Digitalkamera, einer geblümten Barbie-Maus, einem Maus-Pad und einem CD-Halter ausgeliefert. Der "Mädchen-PC" läuft mit einem 333 Megahertz Celeron-Prozessor unter Windows 98, soll 599 US-Dollar kosten und Mattel-Software im Wert von 500 US-Dollar enthalten. Für Buben ist ein ähnliches Konzept geplant, das sich auf die erfolgreiche Spielzeugauto-Serie Hot Wheels stützt. (internetworld)