Die ÖsterreicherInnen stehen kultureller Vielfalt im eigenen Land deutlich skeptischer gegenüber als die anderen EU-BürgerInnen. 52 Prozent haben laut einer von der Europäischen Beobachtungsstelle von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) in Wien veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage im vergangenen Mai der Aussage zugestimmt, dass es für jede Gesellschaft positiv sei, wenn sie aus Menschen unterschiedlicher Rasse, Religion und Kultur bestehe. Im EU-Schnitt wurde dieser Haltung von 64 Prozent zugestimmt. Die positivste Einstellung zur Multikulturalität wurde in Schweden (77 %), Spanien (75 %) und den Niederlanden (74 %) registriert. Am anderen Ende der Skala steht Griechenland mit lediglich 36 Prozent. So wie die ÖsterreicherInnen sind auch die Deutschen (53 %) und die BelgierInnen (56 %) eher skeptisch eingestellt. (APA)