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Foto: APA/Jaeger
Wien - Der börsenotierte österreichische Zucker- und Stärkekonzern Agrana wird im zu Ende gehenden Geschäftsjahr 2000/2001 (per Ende Februar) beim Umsatz erstmals die 10-Milliarden-Schilling-Schwelle überschreiten. Das Unternehmen stellte am Freitag auch ein zweistelliges Gewinnwachstum in Aussicht. Wie es in einer ad-hoc-Mitteilung für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs hieß, habe die positive Ergebnisentwicklung des ersten Halbjahres 2000/01 im 3. Quartal noch verstärkt werden können. Der Umsatz der ersten drei Quartale sei um 7 Prozent höher, das EBIT um 22 Prozent stärker ausgefallen. Für das Gesamtjahr 2000/2001 (Ende Februar) rechnet Agrana mit einer Steigerung des Betriebserfolgs (EBIT) um 28 Prozent zum Vorjahreswert von 647 Mill. S. Der Jahresüberschuss sollte im Konzern um rund 150 Mill. S (11 Mill. Euro) steigen, kündigte das Unternehmen am Freitag an. 1999/2000 hatte er 303 Mill. S betragen. Von März bis November 2000 wurden insgesamt 627 Mitarbeiter abgebaut, im Agrana-Konzern waren zuletzt 4.640 Personen beschäftigt. Fester Zuckerpreis Den erfreulichen Geschäftsverlauf der ersten drei Quartale begründet Agrana zum einen mit dem festen Weltmarktzuckerpreis, der die Exporterlöse bei Zucker verbessert habe, und zum anderen mit höheren Preisen bei allen Nebenprodukten (wie zum Beispiel Melasse). Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2000/2001 um mehr als 7 Prozent von 7,43 auf 7,97 Mrd. S. Das EBIT konnte um 22 Prozent von 480,6 auf 586,1 Mill. S deutlich gesteigert werden. Der Periodenüberschuss vor Steuern lag mit 378,8 (nach 230,2) Mill. S höher. Nach Steuern wird ein Periodenüberschuss von 262,4 (nach 156,8) Mill. S ausgewiesen. (APA)