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Belgrad - Der jugoslawische Innenminister Zoran Zivkovic hat die Lösung des Problems des "albanischen Terrorismus" im Süden Serbiens binnen angekündigt. Diese Krise werde mit diplomatischen oder mit "anderen legitimen Mitteln" gelöst werden, sagte er am Samstag im südserbischen Medvedja, meldete die Nachrichtenagentur Beta. Ein eventueller Einsatz von Armee und Polizei gegen die illegalen bewaffneten Gruppen wäre keine Missachtung der Menschenrechte, denn die Zivilisten würden "maximal geschützt" sein. Belgrad wolle nicht bis zum Frühjahr auf die Fortsetzung der Gespräche mit den örtlichen Albanern warten, sagte Zivkovic. Mit den "Terroristen" werde es ohnehin keine Verhandlungen geben. Bei einem Angriff auf Armeestellungen war am Freitag in dieser Grenzzone ein Soldat getötet worden. (APA/dpa)