Abu Dhabi - Beim Versuch, einen Airbus A 340 der Gulf Air auf dem Flug von Singapur nach Abu Dhabi zu entführen, sind am Samstag zwei der 14 Besatzungsmitglieder verletzt worden. Wie die Fluggesellschaft am Sonntag in Bahrain weiter berichtete, wurde der aus dem Irak stammende Entführer von der Crew überwältigt. Alle 202 Passagiere seien nach der Landung in Abu Dhabi unverletzt freigekommen, gab die Gulf Air bekannt. Die Passagiere hätten von der versuchten Entführung erst bei der Landung erfahren. In ersten Berichten war von 262 Passagieren die Rede gewesen. Der Entführer sei mit einem Messer bewaffnet gewesen. Er habe den Co-Piloten mit einem Stich in den Nacken schwer verletzt. Ein anderes Besatzungsmitglied wurde verletzt. Das Flugzeug der Gesellschaft Gulf Air hatte eine Zwischenlandung in Bangkok eingelegt. Zunächst hatte es geheißen, der Airbus sei aus Hongkong gekommen. (APA/dpa)