Wien - "Wir haben die Trinkwassser-Spezialisten unserer ERU-Einheiten (Schnelleinsatzgruppen) in Bereitschaft versetzt. Sollte wir eine Anforderung durch das Internationale Rote Kreuz erhalten, so können wir raschest in das indische Krisengebiet aufbrechen", betonte heute, Sonntag, der Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Bernhard Jany. Das ÖRK stellt zudem aus seinem Katastrophenhilfe-Fonds eine halbe Million Schilling als Soforthilfe zur Verfügung. "Damit können Lebensmittel, Decken und Medikamente gekauft und sofort an die Betroffenen verteilt werden. Seitens des ÖRK ist unser Mitarbeiter Günter Stummer auf dem Weg nach Indien, um in einem internationalen Rotkreuz-Team mitzuarbeiten. Vor allem die Beurteilung der lokalen Trinkwassersituation ist Stummers Aufgabe", so Jany. Stummer war bereits im Vorjahr in der Bebenregion Ahmadabad tätig, als das Land unter einer Dürrekatastrophe litt. (APA)