Jerusalem - Nach einer am Montag in der Zeitung "Yedioth Ahronoth" veröffentlichten Umfrage hat Sharon einen Vorsprung von 16 Prozentpunkten gegenüber dem Sozialdemokraten Barak. 49 Prozent der befragten 603 Wahlberechtigten gaben an, für den Chef der Likud-Partei zu stimmen, lediglich 33 Prozent wollten Barak wählen. Die neueste Umfrage bestätigte den Trend bisheriger Wählerbefragungen. Barak und Sharon vertreten gegensätzliche Positionen in der Friedenspolitik mit den Palästinensern. Barak steht in der Öffentlichkeit unter Druck, weil er den viermonatigen Aufstand der Palästinenser in den besetzten Gebieten bisher nicht beilegen konnte. Auch ein Abkommen mit den Palästinensern ist trotz weit reichender Zugeständnisse Baraks nicht erzielt worden. Sharon ist nach eigenen Angaben kaum zu Zugeständnissen an die Palästinenser bereit. (APA/dpa)