Helsinki - Der finnische Sauber-Neuling Kimi Räikkönen hat seine Fahrerlizenz für die Formel 1 nur mit Auflagen erhalten. "Es mag sein, dass es im Reglement keinen Passus über eine Superlizenz auf Bewährung gibt. Aber bei der Diskussion um den Fahrschein für Räikkönen wurde vorgeschlagen, dass er 4.000 Kilometer zurücklegen und vorderhand vier Grand Prix bestreiten solle. Das habe ich so akzeptiert", sagte Peter Sauber, Teamchef des schweizerisch-österreichischen Rennstalls, in einem Interview mit der Fachzeitschrift "Motorsport aktuell". In den vergangenen Wochen hatte es Streit darüber gegeben, ob der 21-Jährige, der lediglich 23 Autorennen in seiner bisherigen Karriere bestritten hat, schon reif für einen Auftritt in der Formel 1 ist. "Ich lasse den Leuten ihre Meinung. Was mich angeht, so fahre ich nach Australien und gebe mein Bestes. Meine Antwort wird die Leistung auf der Rennstrecke sein", sagte Räikkönen. Besonders Max Mosley, der Präsident des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA), gilt als Gegner von sehr jungen Piloten in der Formel 1. (APA/dpa)