Athen - Die Polizei hat in der Nähe der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki etwa drei Gramm der radioaktiven Stoffe Plutonium und Americium sichergestellt. Das Material war in einem Waldstück in einem Kasten etwa einen halben Meter unter der Erde vergraben, wie griechische Zeitungen am Mittwoch berichteten. Die Behörden haben bereits Interpol benachrichtigt. Sie vermuten, dass das radioaktive Material aus einem osteuropäischen Land gestohlen und von Schmugglern vorübergehend in Nordgriechenland gelagert worden ist. Nach Angaben der griechischen Atomenergiebehörde wiesen lediglich zehn Kubikmeter Erde erhöhte Radioaktivität auf. Plutonium ist hoch giftig. (APA/dpa)