Innsbruck/St. Anton - Der Innsbrucker Simulations-Spezialist S & P hat für die Alpine Ski WM 2001 das Skigebiet von St. Anton am Arlberg als virtuelle 3D Computersimulation nachgebaut. An einem Terminal kann jeder interessierte Benutzer die Applikation testen und entweder einen freien Flug über das Gelände wählen oder sich auf eine der WM Pisten begeben und die Strecken "hautnah aus der Sicht des Rennläufers" erleben. Wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt, werden das virtuelle Gelände, die Streckenbesichtigungen sowie die "Rennen" mittels großflächiger Projektion auch für die interessierten Zuseher direkt erlebbar. "Durch die Verwendung von realen Vermessungsdaten wie Höhenmodellen, Satelliten- und Luftbildern sowie die Konstruktion von 3D Modellen wie Skiliften entsteht im Computer ein perfektes 3D Modell des wirklichen Geländes", erläutert Christian Wiesmayr, Marketing Director von S & P die "MountainView" genannte Eigenentwicklung. MountainView visualisiert österreichische Tourismusregionen und ermöglicht dem Benutzer, das 3D Gelände aus der Vogelperspektive zu betrachten und sich eventuell zusätzliche schriftliche oder gesprochene Informationen (Liftanlagen, Gastronomie, kulturelle Einrichtungen etc.) zu beschaffen. Durch verschiedene Features wie Online Buchungsmöglichkeit oder moving objects kann die Attraktivität der Anwendung noch gesteigert werden. Die Landschaftsvisualisierung kann auf Infoterminals installiert, auf CD-ROM gebrannt, an Gäste verschickt oder Printmedien wie Zeitungen oder Prospekten beigelegt werden. Die ersten MountainView-Visualisierungen zur touristischen Werbung kamen außer bei der Ski WM bisher schon während der Expo 2000 in Hannover zur Präsentation der Euregio Tirol – Südtirol/Alto Adige – Trentino zum Einsatz. Die 1998 gegründete S & P mit Sitz in Innsbruck hat sich darauf spezialisiert, Simulationslösungen und Schulungssysteme im Triebfahrzeugs-, Luftfahrt- und Straßenverkehrssektor zu entwickeln. Eigene Computer Based Training (CBT) Programme ergänzen diese Simulationslösungen. So wurde u.a zusammen mit den ÖBB der Ausbildungssimulator RailRunner für die Triebfahrzeugführerschulung entwickelt. (pte)