Wien - "In der nächsten Wintersaison wird man am Eisring Süd wieder drinnen und draußen Eislaufen können." Sozial- und Sportstadträtin Grete Laska (SP) gibt ein Versprechen ab. Schließlich, sagte Laska im Gespräch mit dem S TANDARD , sei es ein verständlicher Wunsch der Bevölkerung des südlichen Wien, im Winter weiterhin auch im Freien Eislaufen zu können. Dass die Kühlanlage des Freilufteislaufplatzes im Schatten des Wasserturmes nach 20 Jahren allerdings nicht nur überaltert, sondern auch so undicht sei, "dass eine Reparatur nicht infrage kommt", sei ein Faktum, an dem sie nicht vorbeikönne.

Die Anlage ist, wie berichtet, von der Stadt errichtet und vom ASKÖ betrieben worden. Seit dieser Saison wird der "Eisring Süd" von der Stadthalle geführt.

Vom Ring, erklärt Laska, werden sich die Wiener aber verabschieden müssen: Die neue Eisbahn wird kein 400-Meter-Rundkurs, sondern eine multifunktionelle Eisfläche werden, "die mehr Sportarten, vor allem dem Eishockey", offen stehen soll. Neben dem Eislaufplatz sollen Fußball, Basketball und Volleyballfelder entstehen. Kosten- und Zeitpläne wären, sagte Laska, noch in Ausarbeitung. (rott/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 1.2.2001)