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Davie - Im US-Staat Florida sollen die veralteten Lochkartenwahlmaschinen, deren Fehleranfälligkeit bei der amerikanischen Präsidentenwahl Ende vorigen Jahres wochenlang die Gerichte beschäftigte, schon im kommenden Jahr verschwunden sein. Dies hat am Donnerstag (Ortszeit) die nach dem Debakel bei der Stimmenauszählung eingesetzte Reformkommission beschlossen. Sie will Gouverneur Jeb Bush, dem Bruder des neuen Präsidenten George W. Bush, und dem Parlament des Staates nun vorschlagen, landesweit ein elektronisches System einzuführen, bei dem Fehler fast ausgeschlossen sind. In etlichen Bezirken Floridas wird es schon eingesetzt. Bei dem alten System wurden Wahlkarten in einen Halter eingespannt und dann die den Kandidaten entsprechenden vorgestanzten Löcher mit einem Stift herausgedrückt. Von einem Computer wurden diese Karten dann gelesen. Bei dem neuen System sollen die Wähler einfach mit einem Bleistift ein Kreuz in einem Feld neben dem Kandidaten machen. Dieser Wahlschein wird dann sofort elektronisch gelesen und bei einem Problem auch sofort wieder zur Korrektur zurückgegeben. (APA/AP)