Bern - Die Schweizerische Bankiersvereinigung (SBVg) will am Montag im Internet eine Liste mit 21.000 "nachrichtenlosen Konten" veröffentlichen, die möglicherweise Holocaust-Opfern gehörten. Damit soll die Suche nach Berechtigten erleichtert werden. Die Veröffentlichung war schon für Ende Jänner vorgesehen gewesen, hatte sich aber wegen technischer Probleme verzögert. Nun soll die Liste auf der Website www.dormantaccounts.ch am 5. Februar publiziert werden, wie SBVg-Sprecher Thomas Suter erklärte. Die Liste ist die dritte dieser Art. Die Schweizer Banken hatten schon 1997 Suchaktionen durchgeführt und zwei Listen mit Inhabern nachrichtenloser Vermögen publiziert. Mit der Veröffentlichung der dritten Liste wird eine Bestimmung des Bankenvergleichs erfüllt. Die 21.000 veröffentlichten Konten sowie weitere 12.000 Konten - total also 33.000 - werden laut Suter für die Klärung von Ansprüchen zentral archiviert. (APA/sda)