Unfallverletzungen sind nach Angaben des Kinderhilfswerkes UNICEF die häufigste Todesursache bei Kindern in Industrieländern. Laut UNICEF-Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde, würden mehr als 20.000 Kinder im Alter bis 15 Jahre jedes Jahr an den Folgen von Unfällen sterben. Die Unfallsursachen sind vielfältig und erstrecken sich von Verkehrsunfällen über Brände und Ertrinken bis hin zu Vergiftungen. Doch nicht nur Unfälle, auch vorsätzlicher Missbrauch gehört zu den Todesursachen. Bislang waren Krankheiten die häufigste Todesursache bei Kindern in Industrieländern. Die häufigste Todesursache sind mit 41 Prozent Verkehrsunfälle, wobei die meisten Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs waren. 15 Prozent der Todesfälle gehen den Bericht zufolge auf Ertrinken und 14 Prozent auf vorsätzliche Verletzungen zurück. Sieben Prozent der Kinder starben durch Brände, vier durch Stürze, zwei durch Vergiftungen. Ein Prozent der Kinder starb durch Schusswaffen, die übrigen 16 Prozent durch unabsichtliche Verletzungen. Dem Bericht zufolge, der auf Statistiken aus 29 Mitgliedsländern der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) basiert, hätten 12.000 der Todesfälle verhütet werden können. (Reuters)