Wien - Eine "Nachforderung" bei den Pensionen stellte der SPÖ-Pensionistenverband am Dienstag bei der Präsidiumssitzung der Seniorenvertretung. Der "Wertausgleich" in der Höhe von ein Prozent der Jahrespension und maximal 1.600 Schilling "deckt die hohe Inflation bei weitem nicht ab, das ist für uns inakzeptabel", so Blecha, der vor einer "Pensionsfalle" warnte. Die Nachforderung beinhaltet eine Ausweitung des Berechnungszeitraums des Teuerungsausgleichs. Derzeit wird der August des vorvorigen Jahres bis zum Juli des vorigen Jahres herangezogen. Nun fordert der Pensionsistenverband eine Ausweitung des Berechnungszeitraums auf August, September und Oktober 2000, um diese Monate mit ihren extrem hohen Inflationsraten jenseits der 2-Prozent-Marke zu berücksichtigen. Dies würde einen um 0,6 Prozent höheren Wert ergeben. Statt 1.600 Schilling maximalem Wertausgleich müsste aufgrund der neuen Berechnung 3.000 Schilling Inflationsabgeltung gewährt werden, betonte Blecha. Die finanzielle Auswirkung der Nachforderung bezifferte Blecha mit 1,8 Milliarden Schilling.(APA)