Hamburg - Die Gefahr einer Infektion des Menschen mit dem Erreger des Rinderwahnsinns (BSE) ist einem Zeitungsbericht zufolge offenbar größer als bisher angenommen. Die "Bild"-Zeitung berichtet unter Berufung auf ein bislang unveröffentlichtes Papier der deutschen Bundesregierung, der Krankheitserreger könne möglicherweise auch über die Schleimhäute der Augen, des Mundes und der Nase sowie bei Verletzungen der Haut, insbesondere Schnitt- und Stichverletzungen, in den menschlichen Körper gelangen. Dem Blatt zufolge wurden die deutschen Schlachthöfe angewiesen, dafür zu sorgen, dass das Personal bei der Tötung von Rindern geeigneten Gesichtschutz, feuchtigkeitsdichte Schutzkleidung und schnitthemmende Handschuhe trägt. Einwegschutzkleidung solle nach Gebrauch wie Risikomaterial behandelt und entsorgt werden. (APA/AP)