Berlin - Deutsche Filmemacher und Produzenten investieren nach Ansicht von Berlinale-Chef Moritz de Hadeln zu viel Geld in Hollywood und zu wenig im eigenen Land. "Gerüchte sagen, dass bis zu 20 Prozent der Hollywoodproduktionen zurzeit mit deutschem Geld finanziert werden", sagte der Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin: "Ich finde es bedauerlich, dass die Deutschen sehr viel Geld in Hollywood, aber sehr wenig in das deutsche Kino investieren." Grund für das starke Engagement deutscher Filmemacher und auch Filmtechniker in Hollywood sind nach Ansicht von de Hadeln vor allem die besseren Produktionsbedingungen in den USA. (APA/dpa)