Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: APA/dpa
Wien - Jeder dritte Hund und ebenso ein Drittel der Hauskatzen sind übergewichtig. Schuld daran ist meist, wie beim Menschen, falsche Ernährung. Und wie bei ihren Besitzern führen zu viele Kilos auch bei Haustieren zu Erkrankungen und kürzerer Lebenserwartung. Zur Orientierung für besorgte Herrl und Frauerl hat das Institut für die interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung das Normalgewicht für Bello & Co aufgelistet. Ein Hund von der Größe eines Yorkshire Terriers darf bis zu 3,2 Kilogramm auf die Waage bringen, ein Zwergdackel kann bis zu vier Kilo wiegen. Langhaardackel gelten mit bis zu neun Kilogramm noch als rank und schlank. Ein Schäferhund darf bis zu 34 Kilo schwer sein, ein Golden Retriever 28 bis 35 Kilogramm wiegen. Für Katzen hat das britische Waltham-Zentrum sogar einen Feline Body Mass Index (FMBI) ermittelt, den der Tierarzt bestimmen kann. Die durchschnittliche Hauskatze darf es auf 2,5 bis 4,5 Kilo bringen, Perser können bis zu fünf Kilo schwer werden, Siamkatzen 3,5 bis 5,5 Kilo wiegen. Grundsätzlich gilt: Kann man beim Streicheln über den Brustkorb die Rippen nicht mehr ertasten, schleppt der Liebling zu viel Gewicht mit sich herum. Die passende Diät stellt der Tierarzt zusammen, das Wunschziel kann meist in sechs bis zwölf Wochen erreicht werden. (APA)