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Köln - Damit nach dem bunten Karnevalstreiben Ende Februar nicht die Scheidungsrate ansteigt, sollten Paare bei aller Freizügigkeit Spielregeln einhalten. Denkbar seien etwa Abmachungen für die tollen Tage wie "Flirten ja - Fremdgehen nein", erläuterte der Paartherapeut Reinhold Schmitz-Schretzmair von der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GWG) am Donnerstag in Köln. "Zum Karneval gehört die ungezwungene Begegnung der Geschlechter genau so dazu wie die in Witze verpackte Kritik an der Obrigkeit", so der Experte. "Allerdings sollten Partner vorher vereinbaren, wann der Spaß aufhört." Dies setze voraus, dass beide ehrlich über ihre Bedürfnisse sprechen und Kompromisse finden. Anstatt den Partner dabei zu kontrollieren, sollte jeder die Freiräume des anderen akzeptieren. (APA/dpa)