Peking - China braucht offenbar keine BSE-Krise: Bei eisigen Temperaturen und starkem Schneefall sind im Norden Chinas 400.000 Rinder ums Leben gekommen. In der Inneren Mongolei und in Xinjiang im Nordwesten des Landes seien zudem mehr als drei Millionen Menschen von der Schneekatastrophe betroffen, berichtete am Donnerstag die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Den Menschen fehle es vor allem an Nahrung, Brennstoffen und Geld, um ihre Herden zu retten. Minus 41 Grad Die Temperaturen in der Inneren Mongolei seien bis auf minus 41 Grad gefallen. Der Schnee liege einen halben bis einen Meter hoch. Rund 285.000 Rinder sind bisher verendet. 2,3 Millionen Menschen und 20 Millionen Tiere seien durch die lang anhaltende Kälte gefährdet. Wegen der Schneemassen könnten Rettungstrupps nicht in besonders schwer betroffene Gebiete gelangen. Hilfsorganisationen riefen zu Spenden auf. Gefahr für sechs Millionen Tiere Zudem wird die äußere Mongolei bereits zum zweiten Mal in Folge von einer Winterkatastrophe heimgesucht. In dem zwei Millionen Einwohner zählenden Land drohen mehr als sechs Millionen Tiere zu verenden. Die Regierung in Ulan Bator und die Vereinten Nationen haben um Hilfe gebeten. 600.000 Nutztiere sind bei dem eisigen Wetter ums Leben gekommen. (APA/dpa)