Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: APA/dpa/Soulas
New York - Pharmafirmen in den USA können nach Medienangaben nicht ausschließen, dass ihre Medikamente und Impfstoffe Material von BSE-infizierten Rindern enthalten. Die "New York Times" berichtete am Donnerstag, dass fünf große Pharmaunternehmen in den USA trotz mehrfacher Warnung durch die Gesundheitsbehörde FDA noch im vergangenen Jahr Bestandteile von Rindern aus BSE-gefährdeten Ländern verwendet haben. Demnach besteht hypothetisch eine winzige Chance, dass neun häufig gespritzte Impfstoffe Zellen von Tieren mit Rinderwahnsinn enthalten. Zu diesen neun gehören Stoffe, die Millionen von Kindern in den USA zur Vorbeugung gegen Kinderlähmung, Diphtherie und Tetanus verabreicht werden, sowie auch der Milzbrand-Impfstoff, der allen US-Soldaten vor einem Einsatz im Persischen Golf gespritzt wurde. Obwohl die Übertragung des BSE-Erregers auf Menschen durch die Mittel nicht komplett ausgeschlossen werden kann, halten Gesundheitsbeamte der USA das Risiko für verschwindend gering. Nach ihren Kalkulationen könnte nicht mehr als eine Erkrankung pro 40 Millionen oder sogar nur 40 Milliarden Impfstoff-Dosen auftreten. (dpa)