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Wien - Die Entscheidung über die künftige Finanzierung der BSE-Maßnahmen wird am 17. Februar bei der Landeshauptleutekonferenz in Villach fallen, erklärte Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer (V) Samstag im "Mittagsjournal". Derzeit seien noch zwei, drei Modelle am Tisch. Bei der Landeshauptleutekonferenz, an der auch die Minister für Finanzen, Wirtschaft, Gesundheit und Landwirtschaft teilnehmen, werde "eine politische Entscheidung fallen". Im Jänner und Februar waren die BSE-Maßnahmen noch aus dem Katastrophenfonds finanziert worden. Mit Ende Februar läuft diese Lösung aus. Für Molterer ist "klar, dass die Sicherheit und die Qualität, die wir im Lebensmittelbereich haben, etwas wert sein muss. Das gibts nicht zum Nulltarif." Wegen BSE und der Aufdeckung des illegalen Medikamenteneinsatzes in der Schweinemast sei der Fleischmarkt derzeit in einer "tiefen Krise". Diese werde sich nicht von heute auf morgen legen, biete aber auch die "große große Chance, den Lebensmitteln wieder jenen Stellenwert zu geben, den sie eigentlich haben sollten". Eine Ausnahmegenehmigung bei den EU-Rinder-Massenschlachtungen hängt laut Molterer davon ab, ob sich der Rindfleischabsatz in Österreich in den nächsten Wochen "vernünftig" entwickelt. (APA)