Innsbruck - Ein Todesopfer hat am Samstagnachmittag der Abgang einer Lawine im Fimbertal bei Ischgl im Tiroler Paznauntal gefordert. Nach Angaben der Gendarmerie ereignete sich das Unglück im freien Skiraum. Ursprünglich waren sechs Verschüttete vermutet worden. Das Todesopfer stammt aus Schweden. Die sechsköpfige Snowboarder-Gruppe hatte auf der Talfahrt die präparierte Piste verlassen und war in einen Tiefschneehang eingefahren. Nach Angaben des Alpinen Sicherheits- und Informationszentrums in Landeck befindet sich der Unglücksort etwa sechs Kilometer Luftlinie von Ischgl entfernt. Die Urlauber waren im Gebiet der Gampenalpe von dem bis zu 50 Meter breiten Schneebrett mitgerissen worden. Eine weitere Person konnte aus den Schneemassen befreit werden und überlebte das Unglück. Die übrigen vier Gruppenmitglieder erlitten einen Schock. Die genaue Identität der Opfer war vorerst unbekannt. Schwerverletzter in Südtirol Auch im Ultental südwestlich von Meran forderte eine Lawine einen Schwerverletzten. Die drei beteiligten Snowboarder konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien, teilte die Landesnotrufzentrale mit. Das Unglück ereignete sich im Gebiet der Schwemmalm. Die Lawine war von den Wintersportlern im freien Skiraum vermutlich selbst ausgelöst worden. Der Schwerverletzte, dessen Identität vorerst unbekannt war, wurde ins Krankenhaus Meran gebracht. (APA)