Neu Delhi - Indische Moslems haben dem Fernsehen die Schuld an der Erdbeben-Katastrophe Ende Jänner gegeben und ihre TV-Geräte öffentlich verbrannt. Mindestens 24 Fernsehapparate gingen im Moslemviertel von Ahmedabad in der Erdbebenregion Gujarat in Flammen auf, berichteten indische Medien am Montag. Geistliche hätten zuvor beklagt, dass das Fernsehen unmoralische Programme ausstrahle und so Gottes Zorn hervorrufe. Bei dem Beben im Nordwesten Indiens waren mindestens 40.000 oder sogar bis zu 100.000 Menschen getötet worden. Caritas will 6.000 Holz-Wellblech-Häuser bauen Die Caritas wird nach eigenen Angaben nach der jetzigen, akuten Phase, in der 20.000 Familien unterstützt werden, für 6.000 Familien so genannte "semipermanente Unterkünfte" bauen. Diese seien Holzgerüste mit Wänden und Wellblechdächern. Denn in den Dörfern sei fast nirgends ein stehen gebliebenes Haus zu sehen, weil als Standardbaumaterial Lehmziegel verwendet wurden. Die Caritas verteile im Moment noch Zeltplanen, Decken, Nahrung und Küchenutensilien. Da es aber bis vor kurzem in den Nächten mit fünf Grad sehr kalt gewesen sei, werde die Caritas deshalb schon in Kürze mit dem Bau starten. (APA/dpa)