New York - Einen Tag vor den Oscar-Nominierungen ist John Travolta am Montag für die "Ehrung" der schlechtesten schauspielerischen Leistungen des vergangenen Hollywood-Jahres genannt worden: der traditionellen "Goldenen Himbeere". Mit seinem missglückten Science-Fiction-Streifen "Battlefield Earth", der nach einer Vorlage von Scientology-Sektengründer Ron Hubbard entstanden ist, hat Travolta, selbst bekennendes Scientology-Mitglied, beste Aussichten auf mehrere "Goldene Himbeeren". Vor einem der Spottpreise, die alljährlich am Vorabend der Oscars vergeben werden, dürfen sich auch die Produzenten von Streifen wie "Book of Shadows: Blair Witch 2" oder "The Flintstones in Viva Rock Vegas" fürchten. Der Travolta-Film ist jedoch mit acht Himbeer-Nominierungen der mit Abstand aussichtsreichste Kandidat für die Hollywood-Blamage des Jahres. Derweil wurde mit Spannung die Bekanntgabe der Nominierungen für die Oscars am Dienstag erwartet. Wie voraus gegangene Preisverleihungen, darunter die Golden Globes, zeigten, gibt es in diesem Jahr keine eindeutig herausragenden Favoriten. Die Vergabe der Oscars erfolgt am 25. März. Einen Tag zuvor werden die Himbeeren verliehen. (APA/red)