Wien - Österreich liegt bei den Gesundheitsausgaben international gesehen mit 23.241 Schilling Pro-Kopf-Aufwendungen im Jahr leicht über dem Durchschnitt. Am höchsten sind die Ausgaben nach Angaben des Hauptverbandes in den USA mit umgerechnet 49.959 Schilling. In der Schweiz liegt dieser Wert immerhin bei 31.854 Schilling. Höhere Gesundheitsausgaben als Österreich weisen auch Deutschland (28.841 Schilling), Frankreich (24.973) oder Dänemark (24.912) auf. Die Vergleichsdaten aus dem Jahr 1997 sind kaufkraftbereinigt. Ebenfalls mehr Geld für die Gesundheit geben die Holländer mit umgerechnet 23.583 Schilling aus. Unter dem Österreich-Wert liegen Belgien (21.570 Schilling), Schweden (21.496), Italien (19.679), Finnland (18.605), Großbritannien (16.970), Irland (15.775), Griechenland (14.591), Spanien (14.433) und Portugal (14.006). Nimmt man einen Vergleich der Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), liegt Österreich mit 8,3 Prozent ebenfalls leicht über dem internationalen Durchschnitt. Die USA erreichen 13,9 Prozent des BIP, gefolgt von Deutschland (10,7), der Schweiz (10,3), Frankreich (9,6), Schweden und Griechenland mit je 8,6 Prozent und Holland (8,5). Unter dem Österreich-Wert liegen Dänemark (8,0 Prozent des (BIP), Portugal (7,9), Belgien und Italien (je 7,6), Finnland und Spanien (je 7,4), Großbritannien (6,8) und Irland (6,3). (APA)