Wie Horizont berichtet untersucht das Marktforschungsinstitut Fessel-GfK alle zwei Jahre das Image der Tageszeitungen. Heuer kam erstmals eine Korrspondenzanalyse hinzu, wobei es sich um ein "statistisches Verfahren (handelt), das es ermöglicht, die Positionierung verschiedener Objekte, die anhand mehrerer Kriterien beurteilt werden, grafisch darzustellen." Hier wird veranschaulicht, wie sich die Imagepositionierung der wichtigsten österreichischen Tageszeitungen darstellt. Es wird zwischen dem Selbstbild des Mediums (ergibt sich aus der Befragung regelmäßiger Leser) und dem Fremdbild (ergibt sich aus der Befragung jener Personen, die die Zeitung kennen, aber nicht regelmäßig lesen) unterschieden. "Beruflich am wichtigsten" und "seriös" charakterisieren sich nach dem Selbstbild der Standard, das Wirtschaftsblatt und die Presse. Dabei gilt der Standard als die politisch unabhängigste Zeitung und das Wirtschaftsblatt dominiert in der "beruflichen Wichtigkeit". Die Salzburger Nachrichten nehmen eine Sonderstellung ein, da sie einerseits als "Lokalzeitung" eine gewisse emotionale Nähe schaffen und auf der anderen Seite auch als "informativ", "seriös" und "beruflich wichtig" gelten. Als "leicht lesbar" und "unterhaltsam" wird die Neue Kronen Zeitung gewertet.