Düsseldorf - Deutschlands zweitgrößter Stromkonzern, E.ON, hat seit Oktober vergangenen Jahres in einem milliardenschweren Rückkaufprogramm rund fünf Prozent der eigenen Aktien erworben. Das teilte der Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mit. Der Erwerb der rund 38 Mill. eigenen Aktien dürfte das Unternehmen mehr als zwei Mrd. Euro (27,5 Mrd. S) gekostet haben. Das Rückkaufprogramm startete Anfang Oktober 2000. Insgesamt will der Konzern bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zurückkaufen. Die entspräche rund 76 Mill. E.ON-Aktien im derzeitigen Wert von 4,4 Mrd. Euro. Mit dem Rückkauf eigener Aktien will der Düsseldorfer Energiekonzern nach den Worten von Vorstandschef Ulrich Hartmann einen Teil seiner hohen Liquidität abbauen und so seine Kapitalstruktur optimieren. Auch nach dem Rückkauf bleibe die Kriegskasse des Konzern so gut gefüllt, dass E.ON selbst große Wachstumsschritte finanzieren könne, hieß es bei der Ankündigung des Programms. (APA/AP)