Sofia/Plowdiw - Die Präsidenten der Türkei, Rumäniens und Bulgariens sind am Donnerstag zum zweitägigen Gipfeltreffen in der bulgarischen Stadt Plowdiw zusammengekommen, um die jüngsten Spannungen in Südserbien zu erörtern. Wie das bulgarische Staatsfernsehen aus Plowdiw berichtete, wollen Ahmet Necdet Sezer, Ion Iliescu und Petar Stojanow auch über die Erweiterung der Europäischen Union und der NATO, über gemeinsame Infrastrukturprojekte auf dem Balkan und über Maßnahmen zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in ihrer Region sprechen. Es ist das vierte Gipfeltreffen dieser Art auf Anregung des bulgarischen Staatsoberhauptes seit 1997. Beim letzten Gipfel in der rumänischen Stadt Sinaia im März 1999 hatten die damaligen Präsidenten der Türkei und Rumäniens, Süleyman Demirel und Emil Constantinescu, mit ihrem bulgarischen Kollegen Petar Stojanow die Schaffung einer gemeinsamen Freihandelszone vereinbart, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den drei Staaten zu fördern. Die Zölle im Handel zwischen der Türkei und Bulgarien wurden inzwischen weitgehend abgebaut oder stark herabgesetzt. (APA/dpa)